Daniel Cohn-Bendit & Joschka Fischer: Meinungsfreiheit oder die Rolle Europas in der Welt
Von dem deutsch-französischen Publizisten und Politiker Daniel Cohn-Bendit erschien »Erinnerungen eines Vaterlandslosen«, die er im Rahmen unserer Lesereihe vorstellen wird. Er schreibt über über seinen besonderen und vielseitigen Lebensweg. Dazu haben wir Joschka Fischer eingeladen, der über sein Buch »Wer wir sind?« sprechen wird. Beide Politiker tauschen sich aus und setzten sich bei der Veranstaltung mit Themen wie der politischen Geschichte Deutschlands und Europas und dem aktuellen Weltgeschehen auseinander. Daniel Cohn-Bendit blickt auf eine außergewöhnliche Lebensgeschichte zurück: Im französischen Mai 1968 wurde er zur Ikone der Pariser Studentenbewegung. Ab 1978 war er wesentlich am Aufbau der Partei »Die Grünen« mitbeteiligt und wurde dort zusammen mit Joschka Fischer ein wichtiger Vertreter des »Realo«-Flügels. Und im europäischen Parlament stritt er für ein föderales Europa. Zusammen mit der Journalistin Marion van Renterghem erzählt Cohn-Bendit in »Erinnerungen eines Vaterlandslosen« von den entscheidenden Prägungen und Entscheidungen in seinem Leben. In »Wer wir sind?« versucht sich Joschka Fischer an einem Porträt von Deutschland und verfolgt, was die geopolitischen, technischen und wirtschaftlichen Transformationen nach dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts für das heutige Deutschland bedeuten. Dabei blickt er auch in die Vergangenheit und zeichnet unter anderem die Republikwerdung Deutschlands nach. Daniel Cohn-Bendit Daniel Cohn-Bendit, genannt