„Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom" ist ein 2002 erschienenes Buch der Autorin Mona Yahia. Der Titel deutet auf eine erzählerische Auseinandersetzung mit der irakischen Hauptstadt Bagdad hin, die als zentraler Ort des Geschehens fungiert. Mona Yahia, die selbst irakische Wurzeln hat, verbindet in ihrem Werk persönliche und kollektive Erfahrungen aus einer Region, die von politischen Umbrüchen und gesellschaftlichen Spannungen geprägt ist. Das Buch reiht sich in eine Literatur ein, die Bagdad nicht nur als geografischen, sondern auch als emotionalen und historischen Raum begreift.