Literarischer Salon: Eva Menasse
Guy Helminger und Navid Kermani begrüßen Eva Menasse im Literarischen Salon – diesmal in der Kulturkirche Nippes. Lange haben wir auf einen neuen Roman von Eva Menasse gewartet. Seit ihrem gefeierten Debüt Vienna (2005) begeistert die in Wien geborene Autorin mit Witz und Scharfsinn, literarischer Meisterschaft und genauer Menschenbeobachtung. Ihr bislang letzter Roman Dunkelblum erschien 2021, wurde zum Bestseller und inzwischen in zehn Sprachen übersetzt. In den vergangenen Jahren war Menasse allerdings nicht nur als Schriftstellerin präsent. In Essays und öffentlichen Debatten äußerte sie sich unter anderem zu Meinungsfreiheit und Digitalität, Gaza und Antisemitismus. 2022 gehörte sie zu den Mitgründerinnen des PEN Berlin, dessen Sprecherin sie von 2022 bis 2024 war. Die 1970 in Wien geborene und seit mehr als 25 Jahren in Berlin lebende Autorin zählt zu den vielfach ausgezeichneten Schriftstellerinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Zu ihren Auszeichnungen gehören der Heinrich-Böll-Preis, der Friedrich-Hölderlin-Preis und der Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln, den sie 2025 erhielt. Nun kehrt Eva Menasse mit Alleinruhelage zur erzählenden Literatur zurück. Der 2026 erschienene Roman erzählt von einer Frau, die nach dem Ende ihrer Ehe allein mit ihrem Wochenendhaus zurückbleibt. Aus Renovierungen, Erinnerungen und Begegnungen entwickelt sich eine vielschichtige Zwischenbilanz eines Lebens – und eine Reflexion über Fremdheit, Heimat und das Abschiednehmen. Im Literarischen Salon spricht Eva Menasse mit Guy Helminger und Navid Kermani über ihren neuen Roman und die Fragen, die dahinterliegen. Veranstaltungspartner: lit.COLOGNE, Stadtgarten Köln, Kulturamt der Stadt Köln, Buchhandlung Klaus Bittner, Stadtrevue