Sonntag, 22. November 2026 · 11:00 Uhr · Köln Lesung

»Buch für die Stadt« 2026 – Kristof Magnusson: Ein Mann der Kunst

Ein Mann der Kunst von Kristof Magnusson ist das »Buch für die Stadt« 2026.Eine Satire, mitten im Kunstbetrieb: Ein berühmter Maler, der zurückgezogen auf einer Burg am Rhein lebt, Kunstfreunde, die ihn verehren und ihm ein Museum bauen wollen. Kristof Magnussons Ein Mann der Kunst (Goldmann) beschreibt ein Aufeinanderprallen der Welten, das die Höhen und Tiefen des Kulturbetriebs ausleuchtet – heiter, urkomisch und wahr. Mit Kristof Magnusson an der Staffelei: Anne Burgmer. KD Pratz tat mir leid. Es war eine Gemeinheit von uns, ihn mit der Aussicht auf sein eigenes Museum aus seiner Isolation zu locken. Seinen Ruhm, seine Produktivität, seine besten Bilder verdankte er dieser Isolation, nun sollte er sie aufgeben, uns nett empfangen und gleichzeitig weiterhin den entrückten, genialischen Einsiedler geben. Ein Museums-Förderverein kommt unverhofft zu Geld und beschließt, den gewünschten Erweiterungsbau ausschließlich der Künstler-Koryphäe KD Pratz zu widmen. Doch der Mann, der die Reisegruppe empfängt, ist kein einfacher Zeitgenosse – der exzentrische Kulturpatriarch schimpft auf alles, was für ihn die moderne Welt verkörpert: Internet, Handys, Feminismus. »Kristof Magnusson legt eine Kunstpersiflage vor, in der auch Gender- und Generationenfragen verhandelt werden« (Deutschlandfunk). Ein Mann der Kunst nutzt das Portrait des unfreiwillig komischen Kulturpessimisten, um zu fragen, welchen Stellenwert die Kunst der alten Schule in unserer schnelllebigen Gesellschaft noch haben kann. Das »Buch für die Stadt« ist eine gemeinsame Literaturaktion von Literaturhaus Köln, »Kölner Stadt-Anzeiger« und »Kölnische Rundschau«. Die Jury bildeten Bettina Fischer (Literaturhaus Köln), Hildegund Laaff (Lengfeld’sche Buchhandlung), Martin Oehlen (Literaturblog »Bücher-Atlas«) und Anne Burgmer (»Kölner Stadt-Anzeiger«). Die Sonderausgabe des Romans erscheint am 14. September im Goldmann Verlag. In Kooperation mit dem Schauspiel Köln Mit freundlicher Unterstützung von JTI